Skip to main content Skip to page footer

„Wer auf Mallorca blind baut, zahlt doppelt“

Oliver Girharz von Matrol und Willi Plattes über Bauqualität, Verantwortung und Transparenz – ein Vorgeschmack auf das Event „Familienvermögen in Krisenzeiten“ Ende Januar.

 „Bauen auf Mallorca darf kein Blindflug sein“ – das ist eine klare Botschaft von Oliver Girharz, Mitbegründer und Geschäftsführer von Matrol. Im Gespräch mit Willi Plattes, CEO der PlattesGroup, geht es um genau diese Haltung: Verantwortung beim Bauen, ehrliche Beratung und den Schutz von Investitionen auf Mallorca.

Oliver Girharz blickt auf über 20 Jahre Erfahrung und mehr als 100 realisierte Bau- und Immobilienprojekte zurück. Begonnen hat sein Weg als Bausachverständiger, geprägt durch seine handwerkliche Ausbildung im elterlichen Bauunternehmen und über 700 Gutachten für Gerichte, Versicherungen und private Bauherren. Heute versteht sich Matrol nicht als klassischer Projektmanager, sondern als konsequenter Bauherrenvertreter – mit dem Anspruch, Projekte so zu begleiten, als wären es die eigenen.

Im Podcast sprechen die beiden offen über typische Risiken beim Bauen auf Mallorca, über Qualitätsunterschiede am Markt, steigende Baukosten und warum Marktkenntnis entscheidend ist. Auch der Einsatz von Digitalisierung, KI und moderner Technik wie 360-Grad-Dokumentation und VR-Brillen wird thematisiert – nicht als Spielerei, sondern als Werkzeug für Transparenz und Kontrolle.

Matrol ist Partner des PlattesGroup-Events „Familienvermögen in Krisenzeiten", das am 30. und 31. Januar in der Motorworld Mallorca stattfindet. Dort geht es nicht um Verkauf, sondern um Inhalte, Aufklärung und ehrliche Einblicke – genau wie in diesem Podcast.

 

PlattesGroup auf Social Media

  • Die PlattesGroup ist auf LinkedIn vertreten. Außerdem posten wir aktuelle News sowie Reels und Shorts auf Instagram und Youtube Shorts.

  • Über unseren WhatsApp-Kanal bekommen Sie Updates zu Wirtschaft, Steuern und Recht direkt aufs Handy.

  • Darüber hinaus sind wir mit unseren Podcasts auf allen gängigen Plattformen zu finden, wie Spotify und Apple Podcasts.

  • Unsere Podcasts gibt es nicht aber nur zum Anhören, sondern auch zum Ansehen, und zwar auf unserem Youtube-Kanal.

  • Zusammenfassende Informationen erhalten Sie darüber hinaus im Zwei-Wochen-Rhythmus in unserem kostenlosen Newsletter, der Mandantendepesche.

21. Januar 2026

Willi Plattes
Meine sehr verehrten Damen und Herren, ich begrüße euch heute wieder in unserem Studio. Und ich habe einen besonderen Gast: Oliver Girharz, Partner unseres Events Familienvermögen in Krisenzeiten, das wir am 30. und 31. Januar in der Motorworld veranstalten. Oliver Girharz ist Mitbegründer und Geschäftsführer von Matrol, einer führenden Architektur und Projektmanagementgesellschaft für hochwertigen Wohnungsbau auf Mallorca und darüber hinaus. So viel ich weiß auch auf Ibiza und in der Schweiz. Mit über 100 realisierten Bau und Immobilienprojekten und mehr als 20 Jahren Erfahrung.

Recht herzlichen Dank, lieber Oliver, dass du heute Gast bei uns bist.

Oliver Girharz
Vielen Dank, lieber Willi. Freut mich, hier zu sein.

Willi Plattes
Das freut mich wirklich. Wir kennen uns jetzt schon einige Jahre, ich glaube, das geht an die 15 oder 16 Jahre ran. Und wir verstehen uns trotzdem noch. Manchmal. Manchmal. Das ist herrlich.

Ich erinnere mich an viele Gespräche mit dir. Und du bist immer wieder darauf zurückgekommen, was du in deiner Jugend gemacht hast. Dein Papa war, so wie ich informiert bin, Bauunternehmer. Und da hast du viel gelernt. Nicht nur Positives, auch Negatives, wie du ab und zu erzählt hast.

Erzähl uns bitte etwas von deiner Jugend in Köln und was du mit deinem Papa erleben durftest und gelernt hast.

Oliver Girharz
Da fangen wir ganz weit vorne an. Ja, das ist korrekt. Mein Vater hatte eine kleine, aber feine Bauunternehmung bei uns im Dorf. Ich komme aus einem kleinen Dorf, also nicht so international wie hier auf Mallorca. Und mein Vater hat mich schon als kleiner Stift mit auf die Baustelle genommen. Später habe ich dann auch in der Bauunternehmung mitgearbeitet und tatsächlich alles von der Pike auf gelernt. Von 40 oder 50 Kilo Zementsäcken bis zu Maurerarbeiten. Mein Vater war ein hervorragender Maurer. Er war aber auch Schreiner und hatte sehr viel Kenntnis über viele Dinge.

Das Hauptgebiet meines Vaters war die Altbausanierung. Da komme ich auch ein bisschen her. Ich habe zehn Jahre in der Firma mitgearbeitet und gelernt, wie es nicht nur hinter der Fassade oder dem Putz aussieht. Ich durfte alle Schritte mitmachen, um ganz alte Häuser zu sanieren. Fachwerkhäuser haben wir auseinandergenommen und wieder zusammengebaut. Das war eine spannende Zeit, auch wenn sie nicht ganz einfach war.

Ich sage immer, mein Vater hat die ABM Maßnahme erfunden. Er hat immer irgendeine Arbeit gefunden, die ich noch am Wochenende oder abends machen durfte. Das war keine Seltenheit, dass er mich sonntags morgens um acht abgeholt hat und gesagt hat: Jetzt gehen wir auf Baustellen. Dann sind wir gefahren, haben Material transportiert und er hat einfach kein Ende gefunden. Das war eine schwere Schule.

Willi Plattes
Schwere Schule, aber viel gelernt.

Oliver Girharz
Bestimmt. Ich habe meinem Vater viel zu verdanken.

Willi Plattes
Das freut mich zu hören. Und ich glaube, er hat dir auch viel Disziplin beigebracht.

Oliver Girharz
Ja, definitiv. Mein Vater war ein harter Hund, so nenne ich das mal. Er war sehr fordernd, strikt und streng. Ich glaube, ich habe da viel von kopiert. Manchmal sage ich leider. Aber er war ein guter Mann und ein guter Mensch.

Willi Plattes
Also ein guter Papa.

Oliver Girharz
Ein sehr guter Papa.

Willi Plattes
Und dann hast du irgendwann den Weg nach Mallorca gefunden. Was hat dich bewegt, nach Mallorca zu kommen?

Oliver Girharz
Ich habe in Deutschland für eine Firma gearbeitet, die spezialisiert war auf die Entsalzung und Sanierung von denkmalgeschützten Objekten. Ich war dort als Sachverständiger tätig. Irgendwann kam eine Firma vom spanischen Festland auf uns zu und wollte dieses System in Spanien anbieten. Der damalige Eigentümer sagte, es müsse einer der Sachverständigen drübergucken. Und ich habe unvorsichtigerweise schnell die Hand gehoben, ohne zu wissen, welche Konsequenzen das hat.

Ich bin dann für ein halbes Jahr nach Spanien aufs Festland gegangen und habe die Firma eingearbeitet. Als der Vertrag auslief, war die Frage: Gehst du zurück nach Deutschland oder bleibst du in Spanien? Für mich war die Entscheidung schnell getroffen: Ich wollte in Spanien bleiben. Aber mein Spanisch war noch nicht so gut für das Festland. Also kam die Idee, dahin zu gehen, was ich schon ein bisschen kenne: Mallorca. Anfangs war es eher die Idee, einfach mal etwas anderes zu tun.

Dann bin ich nach Mallorca gekommen und habe relativ schnell meine heutige Frau kennengelernt. Lebensgefährtin, beste Freundin und Mitinhaberin von Matrol. Sie war damals im Praktikum in einem Architekturbüro. Sie ist Architektin, Diplomingenieurin in der Architektur, wie sie immer betont.

Und dann kam eins zum anderen. Irgendwann hat sie gesagt: Sieh zu, dass du hier auf die Beine kommst. Ich will hier nicht meine Jugend verschenken. Das war ein Moment, in dem ich den Schalter umgelegt habe.

Ich hatte dann auch Glück und habe die ersten Kunden als Gutachter bekommen. Ich habe die ersten Jahre hier als Gutachter gearbeitet. Wir haben relativ schnell gemeinsam ein Büro gegründet und uns auf Gutachten spezialisiert. Bis heute habe ich über 700 Gutachten gemacht, für Gerichte, Privatpersonen oder Versicherungen. Ich habe in Spanien an der Fernuniversität in Barcelona meinen gerichtsanerkannten Titel über ein Studium erworben. So habe ich begonnen und bin hängen geblieben.

Willi Plattes
Tolle Geschichte. Was ich bewundernswert finde, ist, wie du über deine Frau redest. Über Verena.

Oliver Girharz
Etwas anderes darf ich mich auch nicht trauen.

Willi Plattes
Ich kenne sie ja. Und ich kann dir sagen: eine tolle Frau. Und was ihr da aufgebaut habt mit Matrol, da ziehe ich wirklich den Hut. Das ist eine große Leistung. Und ich glaube, das, was dein Papa in dir gepflanzt hat, das hast du hier gut fortgesetzt.

Und man muss ja Folgendes sehen: Auf Mallorca gibt es nicht nur komplett fertige Häuser. Sie sind optisch fertig, aber baurechtlich und bautechnisch teilweise nicht dem entsprechenden Standard unterworfen. Mit deinen Gutachten, mit diesen über 700 Gutachten, bist du genau in dieses Thema reingestoßen. Du hast einen immensen Erfahrungsschatz gewonnen.

Oliver Girharz
Absolut. Die Gutachten haben anfänglich geholfen, die Baustruktur hier zu verstehen. Wie man auf Mallorca baut, wie man in Spanien baut, was unterschiedlich ist. Das muss man verstehen, um zu wissen, wie man Dinge behebt oder wie man es richtig macht.

Über die Gutachten kamen dann immer wieder Kunden, die gesagt haben: Wenn du mir schon sagst, was falsch ist, kannst du dich dann auch darum kümmern, dass das behoben wird? So sind wir langsam ins Bauprojektmanagement gerutscht und haben Matrol 2009 gegründet. Die ersten größeren Bauvorhaben haben wir in der Sanierung geleitet. Der Einstieg kam wirklich über die Gutachten.

Willi Plattes
Und heute seid ihr ja nicht einfach nur Projektmanager. Ihr versteht euch als Bauherrenvertreter. Erklär mir mal, was du darunter verstehst. Was ist ein Bauherrenvertreter?

Oliver Girharz
Bauprojektmanager ist im Grunde nichts anderes als Bauherrenvertreter. Das eine hört sich schöner an und das andere ist die Realität. Wir versuchen, im Sinne des Bauherrn zu handeln. Gerade hier in Spanien, weil viele Kunden nicht auf Mallorca sitzen.

Wir vertreten den Bauherrn vor Ort und versuchen, seine Wünsche umzusetzen, so wie er es von sich selbst erwarten würde. Das ist unser Anspruch. Und wir übernehmen auch keine Projekte, die keine Herzensangelegenheit sind. Wenn etwas schiefläuft, geht uns das nahe.

Willi Plattes
Ab wann wird es ein Herzensthema?

Oliver Girharz
Wenn uns das Projekt gefällt, wenn es uns fordert, wenn es etwas Besonderes hat. Wir sind mittlerweile in der Situation, dass wir uns Projekte ein Stück weit aussuchen können. Wir übernehmen Dinge, die uns weiterbringen.

Wenn ein Investor zu mir kommt und sagt: Bau mir 20 Einfamilienhäuser, dann bin ich nicht der Richtige. Dafür sind wir als Firma nicht gemacht. Und natürlich gibt es auch Budgets, bei denen es Sinn macht, einen Projektmanager zu beauftragen. Ein 200.000 Euro Umbau kann sinnvoll sein, wenn ich nicht vor Ort bin. Aber finanziell lohnt es sich nicht immer, weil wir dann als zusätzlicher Kostenblock draufkommen. Bei Projekten von zwei oder drei Millionen Euro ist es oft so, dass unsere Honorare im Verhältnis gering sind, weil wir viel tun, damit das Projekt kostentechnisch nicht aus den Angeln fliegt. Wir holen Geld rein über gute Abrechnung, Kontrolle und Mechanismen, die wir einsetzen.

Willi Plattes
Also echter Nutzen für den Bauherrn, weil du dich in seine Situation versetzt, als wäre es euer eigenes Objekt.

Oliver Girharz
So ist das.

Willi Plattes
Das habe ich auch von Bauherren gehört, die ihr betreut habt. Gut erklärt.

Wo wollt ihr hin? Wie siehst du den Markt aktuell auf Mallorca? Lass uns ein Stück in die Zukunft schauen. Wir haben weltweit Krisensituationen, daher auch Familienvermögen in Krisenzeiten. Das betrifft auch eure Mandanten. Der Immobiliensektor und das Bauen auf Mallorca sind starke Wirtschaftsfaktoren. Welche Tendenzen siehst du? Und was macht das Thema KI mit eurer Branche?

Oliver Girharz
Ich glaube persönlich: Ja, wir haben eine Krise, auch auf Mallorca. Auch irgendwo eine Immobilienkrise. Es hat sich herausgestellt, dass in den letzten Jahren weniger verkauft wurde. Die Zahlen gehen auseinander, aber ich habe eine Zahl gesehen von rund 19,8 Prozent weniger im letzten Jahr. Das wirkt sich irgendwann auf die Bauwirtschaft aus. Wenn weniger verkauft wird, wird irgendwann auch weniger gebaut. Und auch die Architektenkammern haben festgestellt, dass weniger Baugenehmigungen im Gange sind.

Was sehe ich für die Zukunft? Es wird eine Bereinigung geben. Mallorca ist krisenfest, was Immobilien angeht. Aber Kunden fordern zu Recht mehr Qualität für ihr Geld. Bauen ist viel teurer geworden. Wenn wir vor Corona mit heute vergleichen, haben wir Baukostenerhöhungen von 20 bis 30 Prozent.

Wir haben nicht unbedingt das bestgeschulte Personal auf der Insel. Ich will nicht sagen, dass wir schlechte Bauqualität haben. Im Gegenteil: Es gibt hervorragende Firmen und Architekten. Aber es ist leichter, auf eine schlechte Firma zu treffen als zum Beispiel in Deutschland. Es gibt hier eine größere Lücke zwischen sehr gut, mittelmäßig und schlecht.

Willi Plattes
Da ist es wichtig, einen guten Marktüberblick zu haben. Und die schwarzen Schafe zu kennen.

Oliver Girharz
Absolut. Stell dir vor, du kommst aus Deutschland rüber, willst auf deiner Trauminsel bauen, sprichst kein Spanisch, die Gegenseite selten gutes Englisch. Dann landest du oft bei deutschsprachigen Anbietern. Und nicht jeder, der deutsch ist, steht automatisch für Qualität. Deshalb sollten Kunden sich sehr gut informieren.

Willi Plattes
Okay. Und jetzt KI. Was macht KI bei euch?

Oliver Girharz
Ganz wichtiges Thema für mich. Nicht nur KI, auch die Digitalisierung im Bauwesen ist weit fortgeschritten. Mallorca ist da oft etwas hinterher, aber das ist die Zukunft. Wir müssen digitaler werden. Wir sind bei Matrol schon sehr digital.

KI hilft uns in Bewertungen, in Analysen von Projekten, auch bei Zeitplänen und Organisation. Da ist KI in vielen Bereichen besser als wir Menschen. Ich glaube, dass wir in vier, fünf, sechs Jahren oder vielleicht auch schneller viele Prozesse innerhalb eines Bauprojekts mit KI abdecken.

Ich sehe das nicht als Risiko oder Ersatz für Mitarbeiter. Bis KI einen Bauarbeiter ersetzt, wird es noch lange dauern, wenn es überhaupt möglich ist. Robotik ist wieder ein anderes Thema. Aber KI hilft, Fehler zu minimieren. Und es gibt digitale Plattformen, über die man Informationen austauschen kann, damit weniger vergessen wird im Bauprozess.

Willi Plattes
Also organisatorische Hilfe, Steuerung, Optimierung. Und dadurch Kostenminderung, bessere Qualität, weniger Fehleranfälligkeit.

Oliver Girharz
Exakt.

Willi Plattes
Dann kann man morgens um acht in den Computer schauen und kriegt Zahlen.

Oliver Girharz
Oder in die Kamera.

Willi Plattes
Jetzt sind wir bei der Kamera. Das hat mich fasziniert: Diese VR Brille. Man kann virtuell durchs Haus gehen und das wird den Bauherren gezeigt. Erzähl mal, wofür ihr das einsetzt.

Oliver Girharz
Wir haben Ende 2024 eingeführt, dass unsere Kunden jede Woche eine Fotodokumentation mit einer 360 Grad Kamera bekommen. Das ist ein Foto, in dem ich mich 360 Grad umschauen kann, oben und unten. Zusätzlich haben wir eine Drohne angeschafft und machen jede Woche auch Drohnenfotos, weil unsere Kunden nicht vor Ort sind.

Oft kommen sie nur ein, zwei oder drei Mal während der Baumaßnahme vorbei, sind aber sehr interessiert, wie sich alles entwickelt. Zu Weihnachten haben wir unseren Kunden so eine Brille geschenkt. Damit können sie sich durch das Projekt bewegen, ob Baustelle oder fertiges Haus.

Das geht auch mit Planungen, aber das muss der Architekt zur Verfügung stellen. So weit sind wir noch nicht. Wir stellen nicht den verantwortlichen Architekten, sondern wir sind direkt unter dem Bauherrn in der Hierarchie und üben Kontrollfunktion in alle Richtungen aus. Wir sind dafür da, den Kunden transparent über sein Projekt zu informieren.

Willi Plattes
Also nicht nur Kontrolle, sondern auch Information. Diese Schnittstelle.

Oliver Girharz
Wir verstehen uns als Berater. Wir wollen den Kunden ehrlich beraten, ob etwas gut oder schlecht ist. Wir schaffen Transparenz. Und wir sind nicht die, die immer sagen: Es ist alles gut. Wir zeigen auch Probleme auf.

Wir wollen, dass unsere Kunden wöchentlich informiert sind, wie der Baustand ist. Transparent. Wir faken keine Fotos, wir beschönigen nichts. Der Kunde soll wissen, was passiert, als wäre er selbst vor Ort.

Willi Plattes
Also ehrliche Kommunikation.

Oliver Girharz
Alles andere bringt nichts. Auch das habe ich von meinem Papa gelernt. Lügen war ein ganz großes Problem.

Willi Plattes
Sehr gut. Ich finde das klasse. Hier ist Zukunft im Einsatz.

Final noch zwei Fragen. Erstens: Was hat dich bewegt, an unserem Event Familienvermögen in Krisenzeiten teilzunehmen?

Oliver Girharz
Es gibt zwei Antworten, beide ehrlich. Erstens: Wir kennen uns schon sehr lange und sind, glaube ich, auch mit der Familie gut befreundet. Ich würde dich unterstützen, wo ich kann.

Zweitens: Ihr seid absolut professionell. Nicht nur auf Mallorca eine Institution, sondern auch international. Eure Veranstaltungen sind von den Vortragenden her wirklich die Creme de la Creme. Da kann man viel lernen. Und eure Kunden sind unsere Kunden. Es wäre dumm, nicht teilzunehmen. Entweder als Gäste oder als Sponsoren. Und wenn wir etwas beitragen können, machen wir das sehr gerne.

Willi Plattes
Sehr schön. Und zweite Frage: Was ist der Takeaway für die Gäste? Was wollt ihr ihnen mitgeben? Was ist die Message?

Ich nenne das nicht Sponsoren, sondern Partner. Unsere Devise ist: nicht transaktionsbezogen, sondern inhaltsbezogen informieren. Deshalb haben wir bewusst keine Makler dabei. Es geht um Inhalte, um ehrliche Themen, um Gespräche mit den Inhabern.

Was ist unter dieser Voraussetzung dein Takeaway für die Gäste?

Oliver Girharz
Wenn sie Kunden werden, kriegen sie auch eine VR Brille. Das ist schon mal ein Vorteil.

Und ansonsten: Ich berate gern. Ich habe Spaß daran. Ich freue mich jedes Mal, auch Leute zu schützen, die keine Kunden werden. Wenn jemand eine Frage hat und sagt: Ich will bauen, aber keinen Projektmanager, was empfiehlst du mir? Dann berate ich auch ohne Honorar und sage: Mach nicht diesen oder jenen Fehler. Lern aus meinen Erfahrungen oder aus Fehlern anderer.

Grundsätzlich: Kommt nach Mallorca, macht es, aber macht es richtig und nicht blind.

Willi Plattes
Sehr gut. Ich glaube, mit Oliver Girharz, Verena und Matrol haben wir einen tollen Partner. Ihr müsst kommen, um mit Oliver und Verena sprechen zu können.

Recht herzlichen Dank, lieber Oliver, für das Gespräch.

Oliver Girharz
Vielen Dank für die Einladung.

Willi Plattes
Gerne. Und meine Damen und Herren, ich freue mich, euch am 30. in der Motorworld zu begrüßen. Mit tollen Gästen, tollen Referenten und einer Menge Informationen, die euch davor schützen können, beim Bauen oder Umbauen auf Mallorca große Fehler zu machen.

Recht herzlichen Dank. Bis bald.

 

Autorin: Timothea Imionidou / Miarbeit: Nils Gießler

Podcast Jahr 2026 Mandelblüte 2026

Alle Menschen sind klug.
Die einen vorher, die anderen nachher.

Die Kollegen freuen sich auf Ihre Beratungsanfrage.

Unsere Kompetenzzentren

Wissen | Networking

Beratungsanfrage

Vielen Dank für Ihr Interesse an unseren Dienstleistungen.
Ein Experte aus dem zuständigen Kompetenzzentrum wird Ihre Anfrage bearbeiten und sich bei Ihnen melden.

Bitte beachten Sie unsere Honorare
Datenschutzhinweise ansehen
* Pflichtfelder

Beratungsanfrage

Bitte beachten Sie unsere Honorare
Datenschutzhinweise ansehen
* Pflichtfelder