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Mallorca stoppt Vergabe von Ferienvermietungs-Lizenzen

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Mallorca stoppt Vergabe von Ferienvermietungs-LizenzenWer bisher auf Mallorca eine Immobilie an Urlauber vermieten wollte, musste zunächst eine Lizenz beantragen. Das ist nun nicht mehr möglich. Die Regionalregierung verabschiedete per Eildekret ihr neues Tourismusgesetz. Die Zahl der Urlauberplätze soll in den kommenden vier Jahren nicht mehr wachsen. Johannes Schmid (Wohn- und Ferienvermietung) erklärt, was die Änderungen bedeuten.

16. Februar 2022 - Änderungen am Tourismusgesetz der Balearen unterbinden, dass die Zahl der Urlauberbetten weiter wächst

Die Balearen-Regierung hat am Freitag per Eildekret das neue Tourismusgesetz verabschiedet. Die wichtigste Neuerung ist, dass die Zahl der Gästebetten auf Mallorca und den Nachbarinseln eingefroren wird. In den kommenden vier Jahren wird die Regionalregierung keine neuen Lizenzen zur Ferienvermietung mehr vergeben. In dieser Zeit sollen die Inselräte ihre eigenen Voraussetzungen und Pläne für die Vergabe von Bettenplätzen – und dementsprechend Lizenzen – erarbeiten. 

Bisher musste, wer Ferienvermietung betreiben wollte, eine Tourismuslizenz erwerben und dafür die entsprechende Zahl an Gästeplätze aus der Bettenbörse kaufen. Das ist nun nicht mehr möglich. Es werden keine neuen Anträge mehr angenommen. Anträgen auf Vermietungslizenzen, die bis zum Tag der Entscheidung gestellt wurden, werden noch bearbeitet. Außerdem ist es nicht möglich, bereits bestehende Bettenplätze zu tauschen. Werden Lizenzen zurückgegeben, stehen sie nicht mehr zur Verfügung. 

Keine steuerlichen Veränderungen

Für unsere Mandantschaft – steuerliche Nicht-Residenten – bleibt die Einkommensteuer bei der Vermietung gleich. Denn diese regelt das spanische Einkommensteuergesetz. Vermieter touristischer Unterkünfte müssen also auch weiterhin in Spanien quartalsweise die Einkommensteuererklärung einreichen.

Gern stehen unsere Experten der Wohn- und Ferienvermietung Ihnen jederzeit für Beratungen zur Verfügung. Weitere Informationen erhalten Sie in unserem Youtube-Video sowie dem Podcast.

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