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Erbschaftsteuer für Schweizer - Oberstes Gericht beseitigt diskriminierende Besteuerung

Mit der neuen Lage können Residenten außerhalb der Europäischen Union etwa 25% Steuerlast sparen

21. Mai 2018

Der oberste spanische Gerichtshof (Tribunal Supremo) hat am 19. Februar 2018 ein bahn­brechendes Urteil (Nr. 242/2018) im Zusammenhang mit der Anwendung der Vorschriften über Schenkung- und Erbschaftsteuer für Residenten außerhalb der Europäischen Union erlassen. Am Beispiel von Schweizer Steuerbürgern erklären wir die signifikanten Änderungen. 

Berechnungsbeispiel

Eine kleines Berechnungsbeispiel soll die Auswirkungen der Diskriminierung verdeutlichen: Bei einer Ferienimmobilie eines Schweizer Residenten mit einem Wert von 4.100.000,00 € betrug die zahlungsfällige Erbschaftssteuer, wenn der Erbe die Ehefrau oder ein leibliches Kind ist, insgesamt: bis 800.000,00 € = 199.920,00 €; für den Restbetrag 4.100 T€ ./. 800 T€ = 3.300 T€ war der Steuersatz von 40,8 % anzuwenden. Somit betrug die gesamte zu zahlende Erbschaftsteuer: 199.920,00 € + 1.346.400,00 € = 1.546.320,00 € (37,7 %)

Ab dem 19.02.2018 beträgt die Besteuerung nunmehr noch 530.600,00 € (12,93 %)zu zahlen. Die Differenz zu der alten Gesetzgebung beträgt somit 1.015.720,00 €.

Vertiefende Informationen finden Sie in unserer Depesche vom Mai 2018.

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