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"Der Plan B für Ihr Vermögen": WirtschaftsWoche berichtet über PlattesGroup-Event in Titelgeschichte

In dem Feature erläutern Referenten und Teilnehmer der Tagung die verschiedenen Strategien, mit denen Unternehmer und Familien ihr Vermögen angesichts geopolitischer Risiken und steuerpolitischer Unsicherheiten resilient aufstellen können.

23. Februar 2026

Die WirtschaftsWoche hat das Event der PlattesGroup “Familienvermögen in Krisenzeiten” als Ausgangspunkt für eine große Titelgeschichte genommen, die den Handlungsrahmen wohlhabender Unternehmer und vermögender Privatpersonen in Deutschland angesichts der wachsenden Verunsicherung absteckt. 

In dem mehrseitigen Feature „Ökonomie der Optionen“ erläutern Referenten und Teilnehmer die verschiedenen Strategien, mit denen Unternehmerinnen, Unternehmer und Familien ihr Vermögen angesichts geopolitischer Risiken und steuerpolitischer Unsicherheiten resilient aufstellen können. Die Online-Version des Artikels trägt den Titel “Der Plan B für Ihr Vermögen” (externer Link), der auch auf dem Cover der WiWo zu lesen ist. 

Referenten und der Gastgeber im O-Ton

Der Artikel porträtiert Mitveranstalter und CEO Willi Plattes als Impulsgeber für unternehmerische Selbstverantwortung in unsicheren Zeiten und zitiert ausführlich aus seiner Eröffnungsrede bei dem Mandelblüten-Event in der Motorworld in Palma: Vermögensinhaber seien den vielen kleinen regulatorischen, steuerlichen und politischen „Fesseln“ nicht passiv ausgeliefert. Wer international denke und handle, könne sich Spielräume schaffen und Risiken aktiv steuern. Dabei gehe es nicht um eine Abkehr von Deutschland, sondern um die bewusste Erweiterung von Optionen. 

Zitiert werden auch LBBW-Chefvolkswirt und Referent Dr. Moritz Kraemer, der von einer „Autopsie“ der deutschen Wirtschaft mit nahezu stagnierendem Wachstum sprach, oder ifo-Präsident Prof. Dr. Dr. h.c. Clemens Fuest, der auf dem Podium vor überhöhten Erwartungen warnte und auf strukturelle Schwächen hinwies. Der Liechtensteiner Steuerrechtler und Referent Martin Wenz verweist in dem Artikel auf alternative Standorte wie die Schweiz, Italien, die Vereinigten Arabischen Emirate oder Liechtenstein. 

Und schließlich gibt die WirtschaftsWoche auch Teile des Vortrags von Torsten Toeller wieder, dem Gründer der Tierbedarfshandelskette Fressnapf. Der Referent erläuterte bei seinem Vortrag, wie er auf robuste Risikostreuung statt auf reinen Kapitalerhalt setzt und wie sein Family Office Vermögen diversifiziert. Seine klare Botschaft war dabei auch biografisch begründet, wie der spannende Rückblick auf seine persönliche Erfolgsgeschichte zeigte.

Stimmen von Unternehmern

Mehrere auf dem Event vertretene Unternehmer berichten gegenüber WiWo-Chefreporter Volker ter Haseborg von einem mulmigen Gefühl angesichts geopolitischer Spannungen, wachsender Staatsverschuldung und steuerpolitischer Diskussionen. Kerstin Stork, die mit ihrem Mann ein großes Entsorgungsunternehmen aufgebaut hat, kritisiert mangelnde politische Verlässlichkeit. Ihr Sohn Paul Stork verweist insbesondere auf die Erbschaftsteuerdebatte als Vertrauensbruch gegenüber Unternehmerfamilien. Beide prüfen eine stärkere internationale Diversifizierung ihres Privatvermögens. 

Investorin Katja Schwenke betont zwar ihre Verbundenheit zu Deutschland, hält jedoch einen „Plan B“ für ratsam. Ähnlich argumentiert der Unternehmer Alex Kiefer, der geopolitische Risiken und gesellschaftliche Stimmungen als Motivation für eine breitere internationale Streuung seines Vermögens nennt.

Anita Tillmann, Unternehmerin der deutschen Modeszene, beschreibt die aktuelle Lage als Phase, in der sich Ökonomie und Geopolitik immer stärker überlagern und Investitionsentscheidungen deshalb zwingend auch sicherheits- und standortpolitisch gedacht werden müssen. 

“Das Thema passte perfekt zur Recherche”

“Als ich davon hörte, dass auf Mallorca eine Tagung zum Thema „Familienvermögen in Krisenzeiten“ stattfinden soll, habe ich sofort einen Flug gebucht”, schreibt Chefreporter Haseborg in einem Post auf LinkedIn (externer Link), das Thema habe perfekt zu einer im vergangenen Jahr begonnenen Recherche gepasst. 

“Wir leben in einer Welt der Krisen und Kriege. Viele Wohlhabende, viele Unternehmerinnen und Unternehmer fragen sich: Wie steht es um Deutschland? Und: Wie sichere ich mein Vermögen gegen die Krisen unserer Zeit ab? 960 Euro hat jeder Teilnehmer, jede Teilnehmerin der Tagung auf Mallorca in Antworten auf diese Fragen investiert. Wir haben uns gefragt: Was sorgt diese Menschen? Und: Was kann man womöglich von ihnen lernen? Das Thema ist sensibel. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass wir viele offene Gespräche dazu führen konnten.”

Was Experten raten

Zu Wort kommen in der Titelgeschichte darüber hinaus weitere renommierte Experten, die nicht auf der Tagung vor Ort waren: Rechtsanwalt Johannes N. Viehbacher berichtet von vermehrten Anfragen zur Errichtung von Stiftungen; viele Mandanten wollten zunächst ihr Vermögen absichern – und erst im zweiten Schritt über einen möglichen Wegzug nachdenken. Felix Weinstok von Passport Legacy beobachtet seit der Liberalisierung des deutschen Staatsangehörigkeitsrechts eine deutlich steigende Nachfrage deutscher Kunden. Vermögende Familien sähen einen zusätzlichen Pass weniger als Misstrauensvotum gegen Deutschland, sondern als Instrument strategischer Handlungsfähigkeit. 

Florian Dürselen von der LGT Bank empfiehlt einen langfristig robusten Mix aus Qualitätsaktien, privaten Märkten, Infrastrukturinvestments und ausreichender Liquidität. Gerd Kommer rät dazu, Deutschlandrisiken systematisch zu analysieren und Vermögenswerte gegebenenfalls „hinter die Firewall“ ins Privatvermögen zu überführen, warnt jedoch vor neuen Klumpenrisiken etwa durch einseitige Immobilieninvestments.

Eine grundsätzliche Einordnung liefert schließlich der in Princeton lehrende Wirtschaftshistoriker Harold James. Er betont, dass es im Fall eines großen geopolitischen Konflikts keinen vollkommen sicheren Ort gebe: „Man kann nicht aus der Welt aussteigen.“ Nachhaltige Sicherheit entstehe weniger durch geografische Fluchtbewegungen als durch Bildung, Humankapital und kluge Diversifikation. 

Save the Date: Mandelblüten-Event am 29. und 30. Januar 2027

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