Neue Fachbeiträge der PlattesGroup in der "Zeitschrift für internationales Steuerrecht"
31. Dezember 2025
Mit gleich mehreren Beiträgen ist die PlattesGroup in der renommierten “Zeitschrift für Internationales Steuerrecht” (IStR) in den Ausgaben von November und Dezember vertreten. Eingeordnet werden darin die balearische Fiskalpolitik im Fall der Schenkungsteuerreform 2025 sowie ein Urteil zur Gleichbehandlung von Nicht-EU-Residenten bei der Mietbesteuerung. In weiteren Beiträgen geht es um praxisrelevante Einschätzungen zur Immobilienbewertung sowie steuerliche Fallstricke für mobile Influencer. Autoren der Beiträge sind CEO Willi Plattes sowie Carina Hasenpusch, Rechtsanwältin und Abogada inscrita in der Residentenabteilung der PlattesGroup.
Welche Folgen hat die balearische Schenkungsteuerreform?
Die konservative Landesregierung auf den Balearen hatte im Sommer 2025 mit einer Reform der Schenkungsteuer sowie mit weiteren Erleichterungen bei der Erbschaftsteuer überrascht, nach einer ersten Reform zwei Jahre zuvor. Die Steuerbelastung bei Schenkungen im engen Familienkreis ist mit dieser erneuten Reform praktisch auf null gesunken. Allerdings müssen unter anderem speziell bei Immobilientransaktionen weitere Steueraspekte beachtet werden, wie in dem Fachbeitrag ausgeführt wird.
“Balearen: Schenkungsteuerreform 2025 bringt vollständige Befreiung für enge Familienangehörige - wie bereits bei Erbschaften”
Autor: Willi Plattes
IStR, Ausgabe 21/25 vom 6. November
Was bedeutet das Urteil zur Gleichbehandlung von Nicht-EU-Residenten bei der Mietbesteuerung?
Weniger Steuerzahllast für Nicht-EU-Bürger: Die Richter des Nationalen Gerichtshofs in Spanien haben mit einem Urteil vom Juli unter anderem Schweizer Immobilienbesitzern die Möglichkeit eröffnet, die zur Erzielung von Vermietungseinkünften notwendigen Aufwendungen und damit ihre Abschreibung geltend zu machen. Diese Kosten können damit in der Einkommensteuererklärung für Nichtresidenten von der Bemessungsgrundlage abgezogen werden. Der Beitrag beleuchtet das Urteil hinsichtlich der Vorgaben des EU-Rechts und der Praxisrelevanz.
“Spanien: Urteil stärkt Gleichbehandlung von Nicht-EU-Residenten bei Mindestbesteuerung”
Autoren: Willi Plattes und Carina Hasenpusch
IStR, Ausgabe 21/25 vom 6. November
In welche Steuerfallen drohen Influencer in Spanien zu tappen?
Nicht wenige deutsche Influencer zieht es nach Spanien, und so mancher entscheidet sich für die Gründung einer spanischen GmbH (Sociedad Limitada, S.L.), um steuerliche Vorteile zu nutzen. Dabei gelten allerdings strenge Regeln, wie der Beitrag auf der Basis eines Urteils des Obersten Gerichtshofs Spaniens von Oktober 2016 ausführt. Die Nutzung einer Gesellschaft als bloßes Fakturierungsinstrument für die Dienstleistungen einer natürlichen Person sei gesetzlich nicht gedeckt.
“Spanien: Influencer GmbH im Visier des Finanzamts”
Autoren: Willi Plattes und Carina Hasenpusch
IStR, Ausgabe 21/25 vom 6. November
Was ist bei der Immobilienbewertung in Spanien steuerlich zu beachten?
In einem weiteren Beitrag geht es um das komplexe Regelwerk, dem die Bewertung von Immobilien in Spanien zu Steuerzwecken unterworfen ist. Bei der Unterscheidung der verschiedenen Bewertungsmodalitäten werden gesetzliche Vorgaben genauso wie Änderungen der geltenden Doktrin erklärt.
“Spanien: Das Labyrinth der Immobilienbewertung”
Autor: Willi Plattes
IStR, Ausgabe 23/25 vom 4. Dezember
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