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Steuerlast für Luxusimmobilien auf Mallorca soll weiter steigen

Neben der Grunderwerbsteuer will die Balearen-Regierung auch die „Stempelsteuer“ anheben.

01. Dezember 2022

Luxusimmobilien auf Mallorca könnten indirekt bald noch teurer werden. Der regierende Linkspakt auf den Balearen hat kurz vor Beginn der finalen Haushaltsverhandlungen einen Änderungsantrag eingebracht, um die Steuer auf beurkundete Rechtsakte (Impuesto sobre Actos Juridicos Documentados, AJD) anzuheben.

Diese so genannte „Stempelsteuer“ wird auf den Balearen fällig, sobald bei einem Notar die Kaufurkunde einer Immobilie unterzeichnet wird. Derzeit beträgt sie 1,5 Prozent des Kaufpreises. Die Regierungskoalition will die Stempelsteuer beim Verkauf von Immobilien, die über eine Million Euro wert sind, auf zwei Prozent erhöhen.

Grunderwerbsteuer soll neuen Spitzensteuersatz von 13 Prozent bekommen

Dies wäre die zweite Steuererhöhung für Luxusimmobilien, die im Haushaltsplan für 2023 vorgesehen ist (Neue Grunderwerbsteuer für Luxusimmobilien). So soll die Grunderwerbsteuer auf den Immobilienwert über einer Million Euro von 11,5 auf 12 Prozent angehoben werden. Zudem ist geplant, einen neuen Spitzensteuersatz von 13 Prozent für Häuser und Wohnungen einzuführen, die mehr als zwei Millionen Euro kosten.

Sollten die Reformen angenommen werden, würden Mallorca und die Nachbarinseln beim Kauf von Immobilien im hochpreisigen Bereich die höchste Steuerlast in ganz Spanien verzeichnen.

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