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News

  • Eine automatische Erlaubnis der Ferienvermietung ist die Entscheidung allerdings nicht

    Der oberste Gerichtshof der Baleraren hat das Verbot der Stadtverwaltung von Palma, Ferienvermietung in Mehrfamilienhäusern zu betreiben, für illegal erklärt. Das Verbot verletze europäische Grundsätze und entspreche nicht der spanischen Rechtsprechung. Es sei "unverhältnismäßig" und "unnötig", um die von der Stadtverwaltung angestrebten Ziele zu erreichen. Diese könne man auch mit weniger radikalen Mitteln durchsetzen, so das Urteil.

    Bürgermeister will in Revision gehen

    Die Gerichtsentscheidung bedeutet nicht, dass man sofort mit der Ferienvermietung beginnen kann. Die Stadt kündigte an in Revision zu gehen, zudem sah Bürgermeister José Hila weitere rechtliche Grundlagen, um das Verbot beizubehalten.

    Geklagt hatte der Verband der Ferienvermieter, HABTUR. Eine Sprecherin des Verbands  gab sich zufrieden mit dem Urteil, rechnete aber damit, dass es im Sommer 2022 noch nicht möglich sein werde, legal Ferienvermietung in Mehrfamilienhäusern zu betreiben. Sie betonte die Dialogbereitschaft des Verbandes mit der Stadtverwaltung, um eine Regulierung gemeinsam auszuarbeiten.

  • Gestorías - Allroundtalente im Umgang mit der öffentlichen Verwaltung

    Regionale Presse - 02. September 2021
    Mallorca Magazin

    Diese Serviceunternehmen erleichtern den Umgang mit der öffentlichen Verwaltung

    Wer nach Mallorca auswandert oder auf der Insel als Selbstständiger beziehungsweise Unternehmer arbeitet, wird wahrscheinlich früher oder später die Dienste einer Gestoría in Anspruch nehmen. Diese Service-Büros kümmern sich um alles, was mit Ämtern und Behörden zusammenhängt. Doch wie findet man die Richtige?

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  • Wer den Lockdown 2020 auf Mallorca verbracht hat, wird dadurch nicht automatisch Steuerresident

    TV - VIDEO

    Ansässig auf Mallorca - Einfluss schulpflichtiger Kinder mit strafrechtlichen Folgen in D und ESVor über 200 Interessierten behandelten Dr. Christian Kahlenberg von Flick Gocke Schaumburg in Berlin und Willi Plattes von European Accounting am 9.6. in einem Webinar das Thema der Ansässigkeit in Spanien und den verschiedenen Kriterien zur Bestimmung der Ansässigkeit in Spanien und/oder Deutschland.

    Wer den Lockdown 2020 auf Mallorca verbracht hat und dadurch mehr als die Hälfte des Jahres in Spanien verbracht hat, ist nicht automatisch Steuerresident. Dies gilt allerdings nur, wenn zwischen dem Heimatstaat und Spanien ein Doppelbesteuerungsabkommen besteht. Mit allen EU-Staaten, außer Liechtenstein hat Spanien Doppelbesteuerungsabkommen.

    Damit folgt die spanische Generaldirektion für Steuern mit Verspätung einer OECD-Empfehlung von April 2020. Eine gegenteilige Grundsatzentscheidung hatte die Behörde noch im September 2020 im Fall eines im Libanon ansässigen Ehepaars gefällt, das im Januar 2020 für einen dreimonatigen Ferienaufenthalt nach Spanien kam, aber aufgrund des Alarmzustands nicht in sein Land zurückkehren konnte.

    Allerdings ändert sich das Ergebnis ausgerechnet in diesem Präzedenzfall nicht, da Spanien mit dem Libanon kein Doppelbesteuerungsabkommen abgeschlossen hat.

  • Der digitale Informationsaustausch wird ausgeweitet

    Das spanische Finanzministerium hat kürzlich bekannt gegeben, daß die ATIB, das Finanzamt der Balearen, und das Katasteramt der Balearen sich auf einen digitalen Informationsaustausch geeinigt und einen Kooperationsvertrag unterschrieben haben. Demnach soll die Zusammenarbeit einerseits aus einem stetigen digitalen Informationsaustausch zwischen den Behörden bestehen, andererseits die Bemessung des Immobilienreferenzwertes koordinieren.

    Die Behörden begünstigen mit der verstärkten Zusammenarbeit die Rechtssicherheit sowohl für öffentliche Ämter als auch für Bürger. Aufgrund dieser Kooperation wird zum Beispiel die Grundsteuer, Selbstnutzungsteuer oder die gemeindliche Wertzuwachssteuer verstärkt Prüfungen unterzogen werden.

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  • Trotz oder gerade wegen der Pandemie - der Markt der Ferienvermietung boomt auf Mallorca mit einer Auslastung von 90 Prozent

    Die Ferienvermietung auf Mallorca befindet sich im Höhenflug: Nach Informationen des Verbandes der Ferienvermieter, HABTUR, lag die Auslastung der Ferienunterkünfte auf den Balearen im August bei 90 Prozent. Für den September werden rund 60 Prozent erwartet.

    Die Ferienhäuser und Fincas liegen im Trend, weil viele Touristen seit Beginn der Pandemie vermehrt auf Individualurlaub setzen. So lassen sich Menschenansammlungen in Hotels und touristischen Ballungszentren besser vermeiden.

    Johannes Schmid, Leiter der Abteilung Wohn- und Ferienvermietung der European Accounting, sieht diese Entwicklung langfristig: „Ein Feriendomizil mit Lizenz zur touristischen Vermietung ist eine immer beliebtere Investition, die aktuell eine nachhaltige Rendite ermöglicht und gleichzeitig auch privat einen  Mehrwert bietet.“

  • Die Regelung hat Auswirkungen auf Vermögensteuer, Grunderwerbsteuer sowie Erbschaft- und Schenkungsteuer

    Die erwartete „kalte Steuererhöhung“ für Immobilienbesitzer nimmt Gestalt an: Im Rahmen des neuen Gesetzes gegen Steuerbetrug sieht die spanische Regierung die Einführung einer neuen Art der Wertermittlung vor.

    Der so genannte Marktreferenzwert (valor de referencia del mercado) wird Auswirkungen auf Vermögensteuer, Grunderwerbsteuer sowie Erbschaft- und Schenkungsteuer haben. Geplant ist die Einführung per 1. Januar 2022, d.h. 2021 würden Immobilienwerte noch gemäß den alten Regeln festgelegt.

    Angleichung an den tatsächlichen Marktwert

    Noch nicht bekannt ist das genaue Verfahren, mit dem der Marktreferenzwert zustandekommen wird.  Angedacht ist u.a. eine laufende Verwertung der Informationen, die Notare über Immobilienverkäufe ans Finanzamt melden müssen.

    Die spanischen Steuerberater rechnen damit, dass die Reform den Steuerwert vor allem jener Immobilien, die vor längerer Zeit erworben wurden, empfindlich erhöhen kann. Schließlich ist das Ziel der Maßnahme, einem den tatsächlichen Marktwert möglichst ähnlichen Wert der Immobilie zur Grundlage der Besteuerung zu machen.

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  • Klaus-Michael Kühne: "Mein Vater liebte die Schweiz"

    Regionale Presse - 18. Juni 2021
    Neue Züricher Zeitung

    Interview mit dem Hauptaktionär der Logistikfirma Kühne + Nagel

    Klaus-Michael Kühne sagt im Interview mit René Höltschi beim Wirtschaftsforum NEU DENKEN, warum der Welthandel flüssiger läuft, als man zuweilen meint. In Sachen Rahmenabkommen und Bundestagswahl hat er klare Erwartungen.

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  • Weltpolitik am Tramuntana-Gebirge

    Regionale Presse - 10. Juni 2021
    Mallorca Magazin

    Besuch bei einem besonderen Gipfel.

    Politiker sollen Unternehmer verstehen und Unternehmer wollen Politiker verstehen. Das war das Ziel des Wirtschaftsforums im Castell Son Claret.

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  • La jornada NEU DENKEN analizó ayer la inquietud por la marcha de Angela Merkel.

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  • Apuesta por la cultura para salir de la crisis pandémica

    Regionale Presse - 04. Juni 2021
    Ultima Hora

    Grandes empresarios centroeuropeos se reúnen en Calvià en la cumbre NEU DENKEN para marcar la hoja de ruta de la desestacionalización.

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  • Deutschland AG auf Mallorca

    Regionale Presse - 03. Juni 2021
    Mallorca Zeitung

    Politik trifft auf Unternehmertum

    Deutsche Wirtschaftsbosse und bekannte Politiker tauschen sich bis Samstag hinter verschlossenen Türen im Hotel Castell Son Claret über die ganz großen Fragen aus. Dazu eingeladen haben Steuerberater.

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  • Mallorca als "Silicon Island" etablieren

    Regionale Presse - 03. Juni 2021
    Mallorca Magazin

    Führungspersönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft debattieren über die Zukunft

    Willi Plattes steht dem Beratungsunternehmen für Steuern und Recht, European Accounting, vor. Der Diplom-Kaufmann ist zudem Initiator des Wirtschaftsforums NEU DENKEN, zu dem reichlich Wirtschafts- und Politprominenz aus Deutschland angekündigt ist.

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  • Zu den Maßnahmen gehören die Abschaffung von Steueramnestien und Reduzierung des erlaubten Barzahlungsbetrages

    Das spanische Parlament hat am Dienstag (25.5.) ein lange erwartetes Gesetz gegen Steuerbetrug verabschiedet. Zu den wesentlichen Maßnahmen gehört die Abschaffung der Steueramnestien. Der Gesetzgeber versteht diese als unfairer Vorteil gegenüber Steuerzahlern, die ihren Verpflichtungen nachkommen.

    Des Weiteren wird die Höhe der Steuerschulden, ab der man offiziell auf der Schuldnerliste des Finanzamtes erscheint, von einer Million Euro auf 600.000 Euro herabgesetzt. Auch wird der Einsatz von Software, die eine doppelte Buchführung ermöglicht, erstmals per Gesetz verboten. Barzahlungen an Selbstständige und Unternehmen sind mit dem neuen Gesetz nur noch bis 1.000 Euro möglich (zuvor 2.500).

    Kryptowährungen und Anti Tax Avoidance Directive

    Ein weiterer Baustein des Gesetzes betrifft Kryptowährungen: Der Besitz und Einsatz dieser digitalen Bezahlsysteme muss nun in der Steuererklärung angegeben werden. Der Besitz von Kryptowährungen im Ausland muss im Modelo 720 angegeben werden.

    Mit Verabschiedung des Gesetzes wird die Anti Tax Avoidance Directive (ATAD) umgesetzt. Das Gesetz muss nun noch in der zweiten Kammer, dem Senat, ratifiziert werden.

  • Die Freiwilligen-Organisation SOS Mamás aus Palma konnte eine Lieferung im Wert von 5.995 Euro abholen

    Die Spendenaktion „Ein Herz für Mallorca – gemeinsam helfen“ geht weiter. Am 27.5. konnte die Freiwilligen-Organisation SOS Mamás aus Palma eine Lieferung im Wert von 5.995 Euro bei LIDL abholen. Neben Reis und Hülsenfrüchten, wurden vor allem Lebensmittel und Hygieneprodukte für Babys und Kleinkinder geliefert: Windeln, Milchpulver, Brei und Gläschen.

    Die Organisation bedankte sich bei „allen Mandanten, die das möglich gemacht haben. Es ist der Hammer“. SOS Mamás besteht seit rund 10 Jahren. Die Organisation betreut aktuell über 9.000 Personen.

    European Accounting hatte die Spendenaktion im November 2020 gestartet. Bislang kamen insgesamt über 56.000 Euro zusammen.

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    Verwandte Themen

  • "Klimawandel als Chance sehen"

    Regionale Presse - 27. Mai 2021
    Mallorca Magazin

    Der Servicesektor stellt sich allen Herausforderungen. Ein Interview mit Nico Nusmeier, CEO der Schörghuber Unternehmensgruppe.

    Nico Nusmeier ist CEO der Schörghuber Unternehmensgruppe, und allein schon wegen ihrer Fünf-Sterne-Hotels auf Mallorca mit der Insel eng verbunden. Auf dem Wirtschaftsforum NEU DENKEN spricht der Niederländer über den Servicesektor und wie dieser sich den aktuellen und künftigen Herausforderungen am besten stellen kann.

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  • "Mallorca ist keine Steueroase"

    Regionale Presse - 20. Mai 2021
    Mallorca Magazin

    Den ständigen Wohnort wechseln sollte gut geplant werden. Interview mit Prof. Dr. Jens Schönfeld, Steueranwalt bei Flick Gocke Schaumburg

    Eine positive Folge der Pandemie: Immer mehr deutsche Unternehmer interessieren sich für einen Umzug auf die Insel. Doch dieser Schritt hat in Spanien wie auch in Deutschland steuerliche Konsequenzen und sollte gut geplant sein.

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  • Diese Regeln gelten nach Aufhebung vom zweiten Alarmzustand auf Mallorca im Mai 2021

    Ausgangssperre - Stand 7.5. 

    Die nächtliche Ausgangssperre und weitere Corona-Restriktionen, die in die Grundrechte eingreifen, bleiben wohl auch nach Ende des spanienweiten Alarmzustands in der Nacht von Samstag auf Sonntag (9.5.) bestehen. Das Oberlandesgericht in Palma bestätigte am Donnerstag (6.5.) die Rechtmäßigkeit der am Vortag von der Balearen-Regierung verordneten Maßnahmen.

    Der spanienweit seit dem 25. Oktober 2020 geltende Alarmzustand hatte bislang die einzige Rechtsgrundlage für mehrere Restriktionen hergegeben. Er läuft in der Nacht auf Sonntag (9.5.) aus und soll nach Wunsch der spanischen Regierung nicht verlängert werden. Unklar war, ob die Kompetenz für solche in die Grundrechte eingreifenden Beschränkungen bei der Regionalregierung liegen. Die Entscheidung der Juristen war deshalb mit Spannung erwartet worden und fiel mit drei Ja- und zwei Gegenstimmen denkbar knapp aus.

     

    Treffen, Geschäfte, Gaststätten

    Auch nach Ende des Alarmzustandes am 9.5. gibt es Einschränkungen auf Mallorca, insbesondere die allgemeine Testpflicht vor der Anreise auf die Balearen sowie die Kontaktbeschränkungen. Zur Zeit sind private Treffen im Innern wie im Freien auf maximal acht Personen begrenzt. In privaten Innenräumen gilt zudem, dass maximal zwei Haushalte und sechs Personen zusammenkommen dürfen. All diese Beschränkungen hält die Balearen-Regierung für dringend notwendig, um die Ansteckungszahlen insbesondere in Hinblick auf die beginnende Urlaubssaison unter Kontrolle halten zu können.

    Weitere Regeln:

    • Geschäfte dürfen bis 22 Uhr öffnen und komplett ausgelastet sein.
    • Gaststätten dürfen bei der Außenbewirtung durchgehend zwischen 6 und 23 Uhr öffnen. Ab 23.5. dürfen auch Innenräume bis 18 Uhr geöffnet haben. Bei Gaststätten mit Außenbewirtung liegt die Beschränkung innen bei 30 Prozent, bei Gaststätten ohne Außenbewirtung 50 Prozent.

     

  • Mit einer Finanzspritze von 532 Millionen Euro will die spanische Regierung die AEAT effizienter und schlagkräftiger machen

    Mit einer Finanzspritze von 532 Millionen Euro über die kommenden drei Jahre will die spanische Regierung die Finanzbehörde AEAT effizienter und schlagkräftiger machen. Das berichtet die Zeitung "El País" in ihrer Onlineausgabe.

    Zu den Maßnahmen gehören unter anderem die technologische Modernisierung der Behörde und die Verbesserung der Prozesse, um versteckte Geldflüsse und Schwarzgeld aufzudecken. Dazu soll unter anderem der Einsatz von Big Data sowie von Überwachungssystemen verstärkt werden. Die Zahl der Mitarbeiter wird rund 3.000 erhöht.

    Ziel ist es, Steuersündern schneller auf die Schliche zu kommen, u.a. wird auch die länderübergreifende und internationale Zusammenarbeit verstärkt. Ein anderer Fokus liegt auf dem Aufdecken von Schwarzgeld bei Selbstständigen und Kleinunternehmern. Der Kundenservice soll ebenfalls verbessert werden.

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  • Wirtschaftsforum "NEU DENKEN" auf Mallorca vom 03.-05.06.2021

    Regionale Presse - 29. April 2021
    Mallorca Magazin

    Die Termine des Wirtschaftsforum 2021 stehen fest - das Event findet dieses Jahr im Hotel Castell Son Claret auf Mallorca statt.

    Nach dem Erfolg des "Wirtschaftsforum 2020" in Hamburg findet die zweite Ausgabe des Gipfeltreffens von Machern und Entscheidern aus Politik und Wirtschaft dieses Mal online und im Castell Son Claret auf Mallorca statt.

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  • Sabine Christiansen, Auswandern nach Mallorca?

    Regionale Presse - 22. April 2021
    Mallorca Magazin

    Webkonferenz am 29.4. über steuer- und zivilrechtliche Folgen einer Wohnsitzverlegung nach Mallorca

    Die bekannte TV-Journalistin diskutiert mit Prof. Dr. Jens Schönfeld, Reinhard Leitner und Willi Plattes über steuer- und zivilrechtliche Rahmenbedingun­gen, die beim Verlegen des Wohnsitzes nach Mallorca zu berücksichtigen sind.

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