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News

  • Unternehmen dürfen Ausgaben steuerlich verwenden, die langfristig mit möglichen Einkünften im Zusammenhang stehen

    Der oberste spanische Gerichtshof hat in einem Rechtsstreit zwischen Unternehmen und der Steuerbehörde um abzugsfähige Ausgaben entschieden. Das Gericht gesteht Unternehmen das Recht zu, auch jene Ausgaben steuerlich zu verwenden, die langfristig mit möglichen Einkünften im Zusammenhang stehen. Das Finanzamt hatte im Streitfall eine kurzfristige Beurteilung vorgenommen und den Abzug bestimmter Kosten aberkannt.

    Die Richter argumentierten, dass "die Wirtschaftszyklen von Unternehmen nicht notwendigerweise mit dem Veranlagungszeitraum der Körperschaftsteuer zusammenfallen", da "Geschäftsvorgänge, deren wirtschaftliches Ergebnis den Veranlagungszeitraum der Körperschaftsteuer übersteigt, nicht ungewöhnlich sind und ihnen daher nicht der Status einer abzugsfähigen Ausgabe verweigert werden kann".

    Im konkreten Fall ging es um ein galicisches Unternehmen, das gegen die Entscheidung der Steuerinspektion berufen hatte. Diese hatte Ausgaben als „liberalidades“ eingestuft, also Ausgaben, die Unternehmen aus freien Stücken und ohne direkten Zusammenhang mit der Einnahmenerzielung beschließen können. Grundsätzlich müssen Unternehmen nachweisen, dass die steuerlich angesetzten Ausgaben für den Geschäftsbetrieb effektiv notwendig sind.

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  • Die Abgabefrist endet am 30. Juni und betrifft die Einkommens- und Vermögenssteuer

    Seit 7. April können in Spanien die Erklärungen für die Einkommen- und Vermögensteuer 2020 eingereicht werden. Die Frist für die Abgabe des so genannten Modelo 100 und Modelo 714 endet am 30. Juni und gilt bei der Einkommensteuer nur für Residenten, bei der Vermögensteuer für Residenten und Nichtresidenten. Wenn Unsicherheit über eine Erklärungspflicht besteht, sollte man sich so früh wie möglich an ein fachkundiges Steuerbüro wenden. Die Mandanten von European@ccounting werden von uns in den kommenden Tagen direkt kontaktiert.

    Die Vermögensteuer wird parallel zur Einkommensteuer erstellt, beide Erklärungen sind miteinander verknüpft. Bestimmte Vergünstigungen in der Vermögensteuer etwa können nur im Zusammenwirken mit der Einkommensteuer in Anspruch genommen werden. Hinweis: Wer die simple Methode der automatischen Steuerabbuchung nutzen will, muss bis 25. Juni einreichen. Wichtig ist hierbei, dass die Einzahlung nur über eine in Spanien ansässige Bank erfolgen kann.

    Nicht auf Faustregeln vertrauen

    Grundsätzlich ist es sinnvoll, sich nicht auf die kursierenden Faustregeln für die Abgabepflicht zu verlassen. Dazu gehört etwa die 22.000-Euro-Regel: Wer diese Barriere nicht knackt, muss keine Erklärung einreichen, heißt es. Das stimmt, aber nur unter bestimmten Voraussetzungen. Eine Erklärungspflicht kann schon ab 1.000 Euro oder gar bei Minus-Einkommen entstehen. Bei Vermögensverlusten ist eine Erklärung auch ganz ungeachtet der Erklärungspflicht sinnvoll, wenn: Wer auch nur ein Jahr auslässt, verliert das Recht, den Verlust gegen zukünftige Gewinne zu verrechnen.

    Hinweis: Die kürzlich bekanntgegebene Erhöhung des Spitzensteuersatzes für Arbeitseinkommen von mehr als 300.000 Euro um zwei Prozent oder auch die Reduktion des Höchstbetrags, der jährlich steuerschonend in private Pensionspläne eingezahlt werden kann, spielen bei dieser Erklärung noch keine Rolle, da die Regelungen erst per Steuerjahr 2021 in Kraft getreten sind.

    Die wichtigsten Termine im Überblick:

    7.4.: Beginn des Einreichungszeitraums für Einkommen- und Vermögensteuer
    25.6. Einreichungsfrist bei automatischer Steuerabbuchung
    30.6. Einreichungsfrist der Einkommen – und Vermögensteuer für 2020, zugleich Einzahlungstermin für die erste Rate (60%) von Steuernachzahlungen
    5.11. Einzahlungstermin für die zweite Rate (40%) von Steuernachzahlungen
    31.12. Fristende für Steuerrückerstattungen durch das Finanzamt
    30.6. 2025 Verjährung

    Tipp:

    Mehr Informationen finden Sie in unseren Wegweisern „Die spanische Einkommensteuer für Residenten“ und „Vermögensteuer für deutsche Nichtresidenten“.

  • Eine Expertenkommission soll strukturelle Probleme beheben und ausreichende öffentliche Mittel garantieren

    Das spanische Finanzministerium hat mit der Ernennung einer 17-köpfigen Expertenkommission eine umfassende Steuerreform in die Wege geleitet, die spätestens am 28.2.2022 fertiggestellt sein soll. Ziel sei es, strukturelle Probleme zu beheben und ausreichende öffentliche Mittel zu garantieren. 

    In folgenden Bereichen soll es nach aktuellem Stand Veränderungen geben:

    Körperschaftsteuer – Die Regierung möchte einen Mindeststeuersatz einführen, den große Unternehmen zahlen müssen. Damit soll das Ausnutzen von Steuervergünstigungen durch diese Firmen eingegrenzt werden. Spanien rechnet damit, dass es bald eine OECD-weite Regelung in dieser Hinsicht geben wird. Im Gespräch ist ein Mindeststeuersatz von 15 Prozent (18 für Banken und Ölgesellschaften). Ähnlich wie bei der Google-Steuer will Spanien aber nicht auf eine internationale Regelung warten.

    Vermögen-, Erbschaft-, Schenkungsteuer – Die Kommission soll untersuchen, welche Möglichkeiten einer Änderung des Steuersystems es bei großen Vermögen gibt. In den Autonomieregionen gibt es teils große Unterschiede bei der Besteuerung. Die Regierung hatte schon im vergangenen Jahr angekündigt, eine „Harmonisierung“ der Steuersätze erreichen zu wollen. Zudem verwies Kommissionspräsident Jesús Ruiz-Huerta auf die Empfehlung des IWF, mit temporären Zusatzsteuern für Menschen mit hohem Einkommen und Unternehmen mit hohem Umsatz die soziale Ungleichheit zu bekämpfen. 

    Steuervergünstigungen

    Die Kommission soll alle aktuell vorhandenen Steuervergünstigungen untersuchen und auf ihre Sinnhaftigkeit prüfen. Ziel sei es, mittels der Steuererleichterungen eine zukunftsfähige Wirtschaft mitzugestalten: so soll die Besteuerung von digitalen Geschäften vorangebracht werden und Umweltschutz soll einen größeren Einfluss bei der Besteuerung finden.

    Auch wenn die Kommission ihre Ergebnisse erst im Februar 2022 vorstellen soll, könnten einige Maßnahmen schon vor dem Jahreswechsel verabschiedet werden, damit sie im kommenden Jahr schon wirksam sind.  Inwieweit die Vorschläge der Vorschläge der Kommission umgesetzt werden, bleibt abzuwarten. Bei der letzten großen Steuerreform 2014 wurde nur ein Bruchteil des Plans letztlich verwirklicht. Wir halten Sie informiert.

  • Beratersünde „Finca-GmbH"?

    Regionale Presse - 01. April 2021
    Mallorca Magazin

    Webinar zum Thema Immobilienerwerb auf Mallorca über eine Struktur. Was ist die optimale Kaufstruktur? Teil II

    Aufgrund des großen Zuspruchs unserer Webkonferenz über Steuerfragen zur Ferienimmobilie bietet European@ccounting am 13.4. um 11 Uhr ein zweites Online-Event zum Thema.

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  • Das Sonderregime für Immobiliengesellschaften senkt die Körperschaftsteuerlast von 25 auf 3,75 Prozent

    TV - VIDEO

    Nur 3,75 % Körperschaftsteuer: Steuern sparen mit WohnvermietungVor über 210 Interessierten sprachen Dr. Christian Kahlenberg (Flick Gocke Schaumburg), sowie Thomas Fitzner und Willi Plattes (European Accounting) am 23.3.2021 in einer Webkonferenz über das Sonderregime für Immobiliengesellschaften in Spanien. Mit dieser steuerlichen Maßnahme zur Förderung der Wohnvermietung...

    Das spanische Sonderregime für Immobiliengesellschaften senkt die Körperschaftsteuerlast von 25 auf 3,75 Prozent und öffnet die Tür zu weiteren substanziellen Steuervorteilen. In unserem neuen WEGWEISER „Wohnungsbau“ vergleichen wir die normale mit der bevorzugten Besteuerung von Mieteinnahmen in Spanien und erläutern die Voraussetzungen für die Nutzung des Sonderregimes.

    Sie können das Dossier HIER kostenlos abrufen.

  • Vier neu überarbeitete und aktualisierte Werke ab sofort erhältlich

    Unseren Mandanten bestmögliche Informationsangebote zur Verfügung zu stellen, ist ein zentrales Anliegen von European Accounting. Deshalb haben wir folgende vier unserer Wegweiser routinemäßig auf den aktuellen Rechtsstand gebracht:

    In unseren Wegweisern führen wir in verständlicher Sprache in die Komplexität des spanischen Steuerrechts ein. Neben Erläuterungen und Analysen, geben wir darin auch klare Handlungsempfehlungen. Wir wünschen gute Erkenntnisse bei der Lektüre!

  • EA-Mitarbeiter haben acht Autoladungen Lebensmittel und Hygieneprodukte im Wert von 4.285€ an die Santa Ponsa Food Bank geliefert

    Acht Autoladungen Lebensmittel und Hygieneprodukte - im Wert von 4.285€ - haben Mitarbeiter von European Accounting am Mittwoch (10.2.) an die Santa Ponsa Food Bank geliefert. Die Übergabe fand im Rahmen der im November gestarteten Aktion "Ein Herz für Mallorca - gemeinsam helfen" statt, bei der Mandanten, Freunde und Mitarbeiter von European Accounting bislang über 54.000 Euro gespendet haben.

    Die internationale Initiative hilft - zu 100 Prozent mit Freiwilligen - derzeit über 70 Familien in Santa Ponça und Peguera. Es würden wöchentlich immer mehr, erfuhren wir. An dieser Stelle wollen wir daran erinnern, das die Not auf der Insel weiter wächst und wir unsere Spendenaktion weiterführen werden. 

    "Their generosity means that we have sufficient food, toiletries, and cleaning products for all those families currently in need", bedankte sich die Intitiative bei allen Spendern. Auch von uns nochmal vielen Dank!

    Derweil haben wir im Januar insgesamt 6.400 Euro an die Fundación Monti-Sion Solidària für Lebensmittelkäufe überwiesen. 

      

      

  • Im Namen aller freiwilligen Mitarbeiter schrieb Tom Mardor allen Spendern einen Dankesbrief

    Tom Mardorf, Leiter der Santa Ponsa Food Bank schrieb den Spendern der Aktion „Ein Herz für Mallorca – gemeinsam helfen“ nach der Übergabe von Lebensmitteln und Hygieneprodukten am 10.2. folgende Zeilen:

    Herzlichen Dank für Ihre Spende ! Sie kam genau im richtigen Moment! Zum einen verzeichnen wir wöchentlich mehr Hilfsbedürftige, die um Unterstützung bitten. Aktuell sind es ca. 70 Familien ( x durchschnittlich 2.5 Personen pro Haushalt ) = ca. 175 Personen. Zum anderen ist die Zeit nach Weihnachten (sozusagen Charity High Season ) natürlich schwierig, weil das Spendenaufkommen schlagartig für mehrere Monat nachlässt.

    Eine Riesenmotivation also, dass Sie generalstabsmäßig den Einkauf und die Anlieferung von vermutlich etwa zwei Tonnen dringend benötigten Lebensmitteln und Hygieneartikeln organisiert haben. Den Anblick der nach und nach fast lautlos anschwebenden und bis zum Rand bepackten Wagenkolonne werden wir vermutlich nie vergessen und war ganz sicher einer der Highlights in unserer bisherigen Geschichte! Grandios!

    Wir garantieren den Spendern, dass ihre Unterstützung 1:1 bei den Hilfsbedürftigen ankommt. Unser Team besteht aus mittlerweile 27 Freiwilligen, einige von uns sind quasi 24/7 engagiert. Verwaltungsausgaben, Werbung, Miete, Transportkosten etc. entstehen keine, wir waren bisher stets in der Lage, die Kosten innerhalb des Teams aus eigener Tasche abzudecken.

    Auch das Team von European@ccounting möchte nachdrücklich nochmal allen großzügigen Spendern danken und daran erinnern, dass die Spendenaktion weiterhin läuft. 

  • European@accounting lässt sich jährlich vom spezialisierten Dienstleister CONVERSIA überprüfen

    Für European Accounting ist die penible Erfüllung der geltenden Rechte und Normen nicht nur ein Lippenbekenntnis. Wir wollen Vorbild für unsere Mandantschaft sein. Deshalb lassen wir unsere Arbeit jährlich von dem auf Compliance spezialisierten Dienstleister CONVERSIA strengstens überprüfen.

    Mit Erfolg: Auch in diesem Jahr wurden uns Zertifikate für unsere konstante Arbeite für Datenschutz und gegen Geldwäsche ausgestellt.

     

  • Die aktuelle Kurzarbeiterregelung wird verlängert

    Die spanische Regierung hat beschlossen, die Kurzarbeiterregelung ERTE bis zum 31. Mai zu verlängern. Die Maßnahme umfasst alle bislang bestehenden ERTE-Regelungen wegen höherer Gewalt sowie die wegen Verboten oder Einschränkungen, die Geschäftstätigkeit auszuführen.Gleichzeitig wird das Verfahren für die Verlängerung und die Beantragung der Kurzarbeit vereinfacht. Von nun an reicht eine entsprechende Mitteilung an das zuständige Arbeitsamt und den Arbeitnehmervertreter. Die Unternehmen werden für die in ERTE befindlichen Arbeitnehmer zum großen Teil davon freigestellt, Sozialversicherungsbeiträge zu bezahlen. Dafür ist eine eigenverantwortliche Erklärung gegenüber der Sozialversicherung notwendig. Die Regelung, dass die Unternehmen sechs Monate nach Beendigung der ERTE keine Mitarbeiter entlassen dürfen, wurde beibehalten.

    Restriktionen auf Mallorca

    Derweil hat die Regionalregierung auf den Balearen bekanntgegeben, dass die Mitte Januar verordnete Schließung von Gaststätten, großen Einkaufsgeschäften und Fitnessstudios um zwei Wochen bis Mitte Februar verlängert wird. Die Infektionszahlen waren auf der Insel zuletzt zurückgegangen, die Belastung der Krankenhäuser ist aber weiterhin kritisch.

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  • Andreas Dinges und Willi Plattes diskutieren im Video über Mallorcas Immobilienmarktentwicklung während er Pandemie

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    Lust auf Luxus? - die Lage auf Mallorcas Immobilienmarkt 2021Andreas Dinges (Private Property Mallorca) und Willi Plattes (European Accounting) sprechen über die Frage, was heutzutage unter dem Begriff Luxus zu verstehen ist, wie sich Mallorcas Immobilienmarkt in der Pandemie entwickelt hat und welche steuerlichen Auswirkungen ein Homeoffice auf Mallorca hat.

  • Verjährungsfrist für Steuerthemen wird um die 78 Tage des Lockdowns eingefroren

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    Willipedia #7 - Noch mal 78 Tage zittern - Corona und die Verjährungsfrist in Spanien78 Tage dauerte im Frühjahr 2020 der Corona-Lockdown in Spanien. Zweieinhalb Monate, die nun auch steuerrechtliche Konsequenzen haben. Denn die Verjährungsfrist wird um exakt diesen Zeitraum eingefroren.

    Betroffen sind alle Steuererklärungen, in deren Verjährungsfrist der Alarmzustand fiel. Wie Verjährung generell in Spanien gehandhabt wird, was die Corona-Regel in der Praxis bedeutet und wer vielleicht davon profitieren kann, erklärt Thomas Fitzner, Assistent der Geschäftsleitung von European Accounting.

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  • EA-Mandant Martin Scholpp und seine Familie spendeten Spielzeug und Kleidung an die Fundació Monti-Sion Solidària.

    EA-Mandant Martin Scholpp und seine Familie haben bedürftigen Kindern auf Mallorca zu Weihnachten und dem Drei-Königs-Tag eine große Freude gemacht. Im Rahmen der Spendenaktion „Ein Herz für Mallorca – gemeinsam helfen“ lieferte die Familie Spielzeug und Klamotten an die Fundació Monti-Sion Solidària.

    Die Leiterin der Kampagne „Kein Kind ohne Geschenk“ der Stiftung, Cristina Conti, bedankte sich nun bei den Spendern:

    „Wir haben die Sendung von Herrn Martin Scholpp mit Spielzeug und Kleidung erhalten. Wir möchten uns bei ihm für seinen Beitrag zu unserer Spielzeugaktion in diesem Weihnachtsfest bedanken, die aufgrund der Anzahl der von uns bedienten Familien besonders schwer war.

    Dieses Jahr haben wir es auf mehrere Tage verteilt, um keine Menschenmassen zu haben, und außerdem haben wir darum gebeten, dass nur eine Person pro Familie kommt, um wenig Risiko zu haben. Wir haben etwa 850 Kinder im Alter von 0 bis 10 Jahren betreut.

    Das ist uns durch Beiträge wie den von Herrn Scholpp gelungen, dem ich an dieser Stelle ganz herzlich danken möchte."

     

    Fernsehbeiträge zu "Kein Kind ohne Geschenk":

    Auch das Team von European Accounting möchte sich an dieser Stelle für diesen großzügigen Beitrag zur Spendenaktion bedanken.

  • Balearenregierung erlässt neue Corona-Regeln zu privaten Treffen, Gastronomie und Einkaufen

    Die Balearenregierung hat am Montag (11.1.) beschlossen, die Corona-Maßnahmen angesichts der weiterhin hohen Infektionszahlen nochmal zu verschärfen. Ab Mittwoch (13.1.) gelten während mindestens 14 Tagen folgende Regeln:

    Private Treffen: Erlaubt sind lediglich private Zusammenkünfte aus demselben Haushalt. Ausnahmen gelten für Alleinstehende, die von einem anderen Haushalt "aufgenommen" werden, Kindern und Eltern, Paare (verheiratet oder nicht) sowie Pflegebedürftige. Die Auflagen gelten sowohl innen wie auch außen. Kinder zählen mit. Arbeitstreffen oder der Weg zum Arbeitsplatz sind nicht betroffen. 

    Gastronomie: Restaurants und Cafés müssen ab dem 13.1. zunächst zwei Wochen schließen. Erlaubt bleiben lediglich der Außer-Haus-Verkauf und der Lieferservice. In allen geschlossenen öffentlichen Gebäuden, wie zum Beispiel in einer Metro-Station oder einer Markthalle, ist das Konsumieren von Speisen oder Getränken verboten.

    Shopping: Einkaufszentren, Kaufhäuser, Warenhäuser und Baumärkte müssen bis mindestens 30.1. schließen. Im Einzelhandel gilt die Regelung für Geschäfte mit mehr als 700 Quadratmetern Verkaufsfläche. Erlaubt ist die Auslieferung von Waren, sowie die Abholung von Bestellungen. Von der Schließung ausgenommen sind große Supermärkte.

    Kleine Geschäfte müssen die Zahl ihrer Kunden auf 30 Prozent begrenzen und um 20 Uhr schließen. Nach 20 Uhr ist nur noch der Verkauf von Lebensmitteln und einigen anderen Produkten der Grundversorgung erlaubt.

    Die Ausgangssperre zwischen 22 und 6 Uhr bleibt erhalten.

  • Mit dem Inkrafttreten des verabschiedeten Staatshaushalts sind Änderungen in Steuerfragen eingetreten

    Mit dem Inkrafttreten des Ende Dezember verabschiedeten Staatshaushalts sind auch Änderungen in Steuerfragen eingetreten. Die wichtigsten Neuerungen:

    • Der Spitzensteuersatz für Arbeitseinkommen von mehr als 300.000 Euro ist um zwei Prozent angehoben worden. Für die Balearen bedeutet das einen Spitzensteuersatz von 49,5 Prozent.
    • Für Kapitalerträge ab 200.000 Euro gilt seit 1.1. ein Steuersatz von 26 Prozent (bisher 23 Prozent).
    • Darüber hinaus wird der Höchstbetrag, der jährlich steuerschonend in private Pensionspläne eingezahlt werden kann, von 8.000 auf 2.000 Euro reduziert.
    • In der staatlichen Tabelle der Vermögensteuer werden ab 10,7 Mio. Euro 3,5 Prozent fällig statt wie bisher 2,5 Prozent. Betroffen sind Nichtresidenten mit einem vermögensteuerpflichtigen spanischen Vermögen im zweistelligen Millionenbereich und ohne Möglichkeit, für eine günstigere regionale Regelung zu optieren. Balearen-Residenten betrifft diese Regelung nicht, da die Inseln ihre eigenen Steuersätze haben.
    • Apropos Vermögensteuer: Diese wird nicht mehr als temporäre Maßnahme dargestellt, die Jahr für Jahr erneut beschlossen wird, sondern bekommt ihren festen Platz am spanischen Steuerfirmament. In der Praxis bedeutet das keine wesentliche Änderung, es ist aber ein Dämpfer für die mageren Hoffnungen auf eine Abschaffung.
    • Die hundertprozentige Steuerbefreiung in der Körperschaftsteuer auf Dividenden von Tochtergesellschaften und Gewinne aus der Übertragung von Geschäftsanteilen an denselben wird auf 95 Prozent abgesenkt.
  • Für den Notfall auf Mallorca abgesichert

    Regionale Presse - 31. Dezember 2020
    Mallorca Magazin

    Mit dem "Schutzengelpaket für Mallorca – mit medizinischer Notfallversorgung 24/7" sind Sie im Notfall abgesichert.

    Aufgrund der Pandemie registrieren die Menschen derzeit einen Veränderungszustand, der für die heutige Generation keinen Vergleich kennt. Erhalt und Vorsorge der Gesundheit bekommen dadurch einen neuen Stellenwert. Mit dem "Schutzengelpaket für Mallorca – mit medizinischer Notfallversorgung 24/7" sind Sie im Notfall abgesichert.

  • 27.000 Euro - Spende für Tafeln

    Regionale Presse - 24. Dezember 2020
    Mallorca Magazin

    „Ein Herz für Mallorca" lautet das Motto der Hilfsaktion, die das Steuerbüro European Accounting angestoßen hat.

    „Ein Herz für Mallorca" lautet das Motto der Hilfsaktion, die der Dienstleister European Accounting angestoßen hat. Mitarbeiter kauften zudem Waren zum Spenden an Hilfsorganisationen.

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  • Das Ehepaar Monika & Hans Kompernaß hat Geschenke an die Associació Tardor und an die Mitarbeiter der EA geliefert

    Eine riesige Überraschung zu Weihnachten: Unser Mandant, das Ehepaar Monika & Hans Kompernaß, hat im Rahmen der Spendenaktion "Ein Herz für Mallorca - gemeinsam helfen" 400 Kinderzahnbürsten, Zahnbürsten und Zahnreiniger an die Associació Tardor geliefert.

    Zudem wollten sich die Mandanten bei allen EA-Mitarbeitern persönlich bedanken und haben jedem einen Artikel nach Wahl aus ihrem Produktportfolio zukommen lassen. Wir haben uns sehr über diese großzügige Geste gefreut und bedanken uns ganz herzlich!!

    Die Firma Kompernaß ist als Zulieferer der Handelskette Lidl bekannt und beliebt. Zu den bekanntesten Marken gehören u.a. Silvercrest, Bifinett und Parkside. 

                    

  • European Accounting organisiert 46.000-Euro­ Spende

    Regionale Presse - 18. Dezember 2020
    Mallorca Magazin

    Ein Herz für Mallorca: European Accounting organisiert eine Spendendaktion für die Menschen auf der Insel in der Pandemie.

    Mandanten, Freunde und Mitarbeiter des internationalen Steuer- und Rechtsberatungsbüros European Accounting haben Spenden an gemeinnützige Organisationen übergeben.

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  • Mandanten, Freunde und Mitarbeiter des Steuer- und Rechtsbüro European Accounting haben Spenden an gemeinnützige Organisationen übergeben

    Mandanten, Freunde und Mitarbeiter des internationalen Steuer- und Rechtsbüro European Accounting haben am Donnerstag (17.12.) Spenden an gemeinnützige Organisationen übergeben. Lebensmittel, Hygieneprodukte, Babyprodukte und Putzutensilien im Wert von 4.600 Euro wurden an die Associació Tardor und die Fundació Monti-Sion Solidària in Palma geliefert.

    Die Mittel stammen aus der Spendenkampagne „Ein Herz für Mallorca – gemeinsam helfen“, die Mitte November ins Leben gerufen wurde. Insgesamt kamen dort bis zum 17.12. knapp 46.000 Euro zusammen.

    “Die langen Schlangen vor den Tafeln sind schockierend“, sagt European Accounting-Geschäftsführerin Yvonne Plattes zum Hintergrund der Spendenkampagne. „Viele Familien stehen unverschuldet vor dem Nichts. Wir fühlen uns verpflichtet zu helfen, da uns die Insel viel gegeben hat und wir wollen gemeinsam etwas zurückgeben“

    Neben den Sachspenden wurde den Stiftungen Geld für den Kauf von Lebensmitteln und Hygieneprodukten überwiesen. Die Fundació Monti-Sion Solidària und die Associació Tardor bekamen jeweils 13.500 Euro.

    Die übrigen Gelder bleiben zunächst auf dem eigens für die Spendenkampagne eingerichteten Treuhandkonto. Da immer noch Spenden hereinkommen, wird European Accounting im Januar 2021 eine zweite Übergabe von Spenden an die Sozialeinrichtungen organisieren.